Montag, 7. Juni 2010

Willkommen im konjunktiv...

 ...hier könnte alles so schön sein
hätte, würde, könnte! Warum  hat es, ist es und kann es nicht?
Ich verstehe es immer noch nicht. Ich weiß nicht warum alles so ist, wie es nun mal gekommen ist. Bei diesem Thema bringen die besten Argumente nichts... 
Mal davon abgesehen, dass ich sie nicht nachvollziehen kann und sie nicht mal "gut" sind. Ich kann verstehen, dass du viel Arbeit aufwendest, das alles schwer läuft. Vor allem nach solch einem Ausmaß von Rückschlägen. Es ist schwer das alles zu fassen, erfassen, verkraften, zu begreifen. Was zu tun ist weiß ich nicht. Wie es weiter geht, was wird wenn... sollte...könnte....
Ich kann alles und nichts nachvollziehen.
Verstehe alles und nichts.
Alle und niemanden. 
Versuche alle und niemanden zu beinflussen.
Alles und nichts funktioniert.
Ohne dich.... 

 

Und es wäre doch so leicht, deine Nummer zu wählen,
mich nicht länger rumzuquälen, doch das Telefon bleibt liegen.
Der Gedanke an dich reicht, um Berge zu versetzen,
mich wieder zu verletzen, ohne Fallschirm loszufliegen.
Wir hielten uns so fest, bin komplett mit dir versunken,
bin total in dir ertrunken. Was kümmert uns der Rest?

Wir hatten den Moment, den uns niemand mehr nehmen kann,
und ich denke viel zu oft daran zurück.
Wir hatten den Moment. Doch irgendjemand hielt die Zeit nicht an.
Und es bleibt nur der Gedanke an kaum gelebtes Glück.

Zu klar, wie ich dich vor mir seh', ich spür' dein Herz noch schlagen,
ich hör' mich Worte sagen, die das Ganze nicht erfassen.
Der Gedanke tut so weh, verlor mich ganz in deinen Augen.
Nur Ideen, die nichts taugen: Dich nie mehr loszulassen.
Wir hielten uns so fest, vielleicht nur ein paar Sekunden,
nicht gesucht und doch gefunden, was uns nie mehr verlässt.

Wir hatten den Moment, den uns niemand mehr nehmen kann,
und ich denke jeden Tag daran zurück.
Wir hatten den Moment. Doch irgendjemand hielt die Zeit nicht an.
Und es bleibt nur der Gedanke an kaum gelebtes Glück.

Ich möchte ganz genau jetzt einfach bei dir sein,
und zu allerletzt verstehen, dass es nicht geht.
Will den Moment noch mal entfalten.
Ich will dich nur noch einmal halten...

Wir hatten den Moment, in dem uns nichts und niemand störte,
in dem ich nur noch dir gehörte, nur noch dir.
Wir hatten den Moment. Doch irgendjemand hielt die Zeit nicht an.
Und der Augenblick ist längst vorbei und doch so schmerzhaft hier.




Manchmal hab ich ja schon das Bedürfnis zu weinen, kann mich aber dann doch nicht dazu aufraffen. Vielleicht schaffe ich es ja heute. Gute Nacht.

P.S.: Danke für heute. Für diesen wunderschönen Abend mit meinen besten Freundinnen.
        Was wäre ich ohne euch.... 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen