Ich habe in letzter Zeit eine absolute Vorliebe für Horrorfilme.
Also suchte ich sowohl gestern als auch heute nach etwas gruselgrusel. Da ich im Internet aber kein richtiges Video bei youtube über "Friday the 13th", "Halloween", "A Nightmare on Elmstreet" oder "Texas chainsaw massacre" gefunden habe, laß ich mir einfach die Handlungen bei Wikipedia durch.
Etwas stumpf, ich weiß.....
Jedenfalls wird ja behaubtet, dass das "texas chainsaw massacre" auf wahren Tatsachen beruht. Was übrigens nicht stimmt, der Film lehnt nur an einen wirklichen Fall an. Da wurde ich dann natürlich neugierig.
Als ich mir dann die ganze Informations Palette, die das Internet so bietet reingezogen hatte, wurde mir wirklich wieder einmal bewusst, das ein Horrorfilm ein Scheißdreck gegen die Realität ist.
Und das ein Regisseur noch so abgedrehte Ideen haben kann, er würde nie an das kranke Hirn eines Killers kommen.
Denn: ich berichte mal eben was ich über Ed Gein erfuhr.
Edward Theodore Gein (* 27. August 1906 in La Crosse, Wisconsin; † 26. Juli 1984 in Waupun, Wisconsin)
war einer von zwei Söhnen (Bruder hieß Henry )der Geins. Sein Vater war der Alkoholsucht verfallen und sowol Ed als auch sein Bruder und seine Mutter hassten ihn. Da der Vater zunehmend gewalttätig wurde und seine Söhne schlug, zeigten beide später agressives Verhalten. Sie kauften ein altes abgelegenes Farmergrundstück in der Nähe von Plainfield. Die Mutter der beiden erzog sie streng, laß jeden Tag aus der Bibel vor und erklärte ihnen das alle Frauen "Huren" seien und sex sündhaft und nur zu Zwecken der Fortpflanzung dient. Geins Vater starb 1940. Vier Jahre später kam es auf der Familienfarm zu einem Großfeuer, in dem Geins Bruder ums Leben kam. Der Polizei gegenüber sagte Edward aus, er hätte seinen Bruder im dichten Qualm aus den Augen verloren, konnte sie aber direkt zu seinem Leichnam führen. Obwohl bei Henry Gein ein Schädeltrauma festgestellt werden konnte, wurde „Erstickungstod“ in die Sterbeurkunde eingetragen. Henry Gein gilt daher als mögliches erstes Opfer seines Bruders. Bereits 1 Jahr später starb auch seine Mutter. Man ging davon aus, dass Ed einen Mutterkomplex hatte, denn sein ohnehin schon agressives Verhalten (dank des Vaters) nahm nun auch krankhafte Züge an, als er am 8. Dezember 1954 die 51-jährige Gaststätteninhaberin Mary Hogan in Pine Grove, Wisconsin ermordete. Am 16. November 1957 wurde die 58-jährige Ladenbesitzerin Bernice Worden aus ihrem Geschäft in Plainfield auch entführt und ermordet.Als Polizisten am nächsten Tag Geins Farmhaus überprüften, fanden sie neben der ausgeweideten Leiche Wordens auch Teile verschiedener anderer Leichen (mindestens 15), darunter eine Sammlung Nasen, weibliche Geschlechtsorgane und Masken aus menschlicher Gesichtshaut. Es konnte bewiesen werden, dass er mindestens zwei der Frauen ermordet hatte. Die restlichen Leichen hatte Gein auf Friedhöfen ausgegraben und verstümmelt. In einer Pfanne auf dem Herd fand man ein Herz – anderen Berichten zufolge in einer Papiertüte neben dem Herd. Ob Gein tatsächlich auch ein Kannibale war, blieb jedoch unklar. Ed Gein wurde verhaftet und gestand später zwei Morde. Er wirkte vollkommen gelassen und schien die Morde nicht als Verbrechen anzusehen, weshalb er sie auch selbst zugab. Da er als nicht schuldfähig angesehen wurde, überwies man ihn in das Central State Hospital in Waupun, Wisconsin. Im November 1968 wurde er dann doch noch für schuldfähig erklärt, vor Gericht gestellt und verurteilt. Das Gericht wies ihn abermals in das Central State Hospital ein, wo er am 26. Juli 1984 an Krebs starb.
Fortan wurde er auch bekannt als Plainfield Ghoul , der mindestens zwei Frauen umbrachte, Gräber schändete und sich aus Leichenteilen Kleidungsstücke, vier Sitzbezüge für Korbsessel und neun Gesichtsmasken aus getrockneter Haut fertigte.
Da stellt sich mir doch zwangsläufig die Frage, wie krank Menschen sein können und ob deren Köpfe wirklich Veränderungen aufweisen.
Ich meine, ob Verhalten oder Intelligenz wirklich an der Größe und Form des Hirns aus zu machen ist. Das würde mich interessieren. Was kann einem Menschen nur widerfahren, das er so gestört wird? Oder ist solches Verhalten bereits angeboren?
Ich muss sagen, dass mich solche Geschichten ganz und garnicht kalt lassen.
Stell dir vor, du triffst diesen Mann beim Einkaufen an der Kasse.
Ich würde ihn nicht für einen Mörder halten.
So etwas weißt du leider erst wenn jene Nachts mit einer Axt vor
deinem Bett stehen.

Soweit ich weiß gibt es Männer, die im Erbmaterial nicht ein X- und ein Y-Chromosom haben sondern zwei X-Chromosomen und es gibt das Gerücht, das sei sozusagen das Mörder-Gen. Glaub mir, ich habs im Fernsehen gesehen.
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